Perser

Die Perser sind ein indogermanisches Volk im Bereich Vorder- und Zentralasien  und leben hauptsächlich auf dem Gebiet des heutigen Iran, Afghanistan und Tadschikistan. Der Gebrauch der persischen Sprache als Muttersprache liegt der Definition als persisches Volk zugrunde. Der Begriff Perser wurde auch historisch verwendet und bezeichnete iranische Völker, die Teile des nach ihnen benannten iranischen Hochlands besiedelt haben. Ausgehend von der Region nördlich des Persischen Golfs, im Gebiet der Persis, der heutigen Provinz Fars, begannen die antiken Perser im 6. Jahrhundert v. Chr. ihre Sprache und Kultur fast im ganzen iranischen Hochland durch Unterwerfung anderer Bevölkerungsgruppen zu verbreiten. Etwa 50 Millionen Perser leben im heutigen Iran, ca. 65% der Gesamtbevölkerung.

Indoeuropäische Stämme gründeten Jahrhunderte vor Beginn der Zeitrechnung das erste Weltreich der Antike und gaben ihm den Namen „Eran-sahr“, was so viel heißt wie „Land der Iranier“ oder „Land der Arier“. In späterer Zeit, als der Stamm der „Parsen“ zur bestimmenden Macht wurde, nannten diese ihr Reich „Persien“. Erst 1935 wurde von Schah Reza Pahlavi I. der Name Persien offiziell wieder durch Iran abgelöst – damit nennt sich das Land am Persischen Golf wieder nach seinen Vorfahren, die es einst besiedelten.

Darmeinfuhr aus dem Iran 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Mengen in Tonnen 997,3 1247,8 1327,6 1393,5 1655,5 1549,1 1924,1 1577,8 1416,4
Wert in 1000 EUR 39620 54894 45401 43053 40546 33790 42758 36280 30404

Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden